Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, Angebote und Leistungen der
Smart Simple Service GmbH, Bornheimer Str. 127, 53119 Bonn (nachfolgend „Auftragnehmer“).
(2) Die AGB gelten gegenüber Unternehmern, juristischen Personen des öffentlichen Rechts sowie Verbrauchern, soweit gesetzlich zulässig.
(3) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
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§ 2 Leistungsgegenstand
(1) Gegenstand des Unternehmens sind insbesondere:
• Sicherheits- und Bewachungsdienstleistungen gemäß § 34a GewO
• Objekt-, Veranstaltungs- und Personenschutz
• sozialbegleitende Präventions-, Beobachtungs- und Deeskalationsdienstleistungen, insbesondere im Bereich der Jugendhilfe
• Hausmeister-, Reinigungs- und sonstige Facility-Services
• Vermittlung von Dienstleistungen und Aufträgen in diesen Bereichen
(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Vertrag, Angebot oder der Einsatzbeschreibung.
(3) Ein bestimmter Erfolg wird nicht geschuldet, soweit nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart.
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§ 3 Vertragsschluss
(1) Angebote sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind.
(2) Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung, Vertragsunterzeichnung oder durch tatsächliche Leistungserbringung zustande.
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§ 4 Pflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung zu stellen.
(2) Der Auftraggeber hat für sichere Arbeitsbedingungen zu sorgen und auf besondere Risiken hinzuweisen.
(3) Unterlassene Mitwirkung oder falsche Angaben entbinden den Auftragnehmer von der Haftung für daraus entstehende Schäden.
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§ 5 Einsatz von Personal
(1) Der Auftragnehmer setzt ausschließlich geeignetes und, soweit erforderlich, nach § 34a GewO unterwiesenes Personal ein.
(2) Ein Anspruch auf den Einsatz bestimmter Personen besteht nicht.
(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Personal aus sachlichen Gründen auszutauschen.
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§ 6 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Die Vergütung richtet sich nach der vertraglichen Vereinbarung.
(2) Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese anfällt.
(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen nach den gesetzlichen Vorschriften zu verlangen.
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§ 7 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
(4) Für Schäden, die durch Dritte oder höhere Gewalt entstehen, übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung.
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§ 8 Besondere Hinweise zu Sicherheits- & Bewachungsleistungen
(1) Sicherheits- und Bewachungsleistungen stellen eine Gefahrenabwehr- und Präventionsleistung dar, keine Garantie für den Eintritt oder Nichteintritt bestimmter Ereignisse.
(2) Weisungen des Auftraggebers dürfen nicht gegen geltendes Recht oder Sicherheitsvorschriften verstoßen.
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§ 9 Datenschutz
(1) Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze.
(2) Ergänzend gilt die auf der Website veröffentlichte Datenschutzerklärung.
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§ 10 Vertraulichkeit
(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen geheim zu halten.
(2) Diese Verpflichtung gilt auch über das Vertragsende hinaus.
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§ 11 Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus der jeweiligen Vereinbarung.
(2) Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
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§ 12 Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt (z. B. Naturkatastrophen, behördliche Anordnungen, Streiks) entbinden den Auftragnehmer für die Dauer der Störung von der Leistungspflicht.
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§ 13 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Gerichtsstand ist – soweit zulässig – Bonn.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

